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Über Schubladen, Urteile und die Energie von Worten & Wasser

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Über die Energie von Worten und Wasser.m
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Unsere Welt steckt voller unzähliger Möglichkeiten. Sie steckt auch voller Gefahren, voller Risiken und voller Dinge, die wir gern hätten. 

Genauso steckt sie voller anderer Menschen, die uns teilweise darin unterstützen so zu sein, wie wir gern sein wollen. Teilweise bedrohen diese anderen Menschen uns aber auch, weil sie gern dasselbe hätten, wie wir, oder weil sie das, was wir leben wollen, ablehnen. 

 

Diese Vielfalt macht vielen von uns  Angst. Wir versuchen natürlich alles, um irgendwie damit fertig zu werden, damit wir unser normales Leben möglichst unabhängig von dieser Angst weiter leben können.

Die Versuche, mit dieser Angst fertig zu werden, bestehen vor allem darin, uns von anderen abzugrenzen. Wir erschaffen uns unsere eigene kleine Welt mit für uns schönen Dingen, Aktivitäten und wichtigen Menschen, die uns ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden geben. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unsere kleine, sichere Welt vor anderen zu beschützen und zu verteidigen. Im Alltag gelingt uns dieser vermeintliche Schutz vor allem durch Erwartungen, Bewertungen und Urteile.

Jeden Menschen, jedes Ereignis, jedes Ding, das uns begegnet, bewerten wir danach, wie gut es zu unserer eigenen Welt passt oder inwieweit es eine eventuelle Bedrohung für diese darstellen könnte. 

Dies ist natürlich keine bewusste Böswilligkeit von uns, sondern ein normaler menschlicher Überlebensinstinkt, der sich unterbewusst abspielt. Schon als kleine Kinder mussten wir lernen, das Verhalten der Personen, von denen wir abhängig waren einzuschätzen und unser eigenes Verhalten dementsprechend anzupassen, um zu Überleben. Wir mussten einschätzen können, was unsere Welt bedroht und was sie sicherer macht. Als Ergebnis davon teilen wir ein, wir stecken in Schubladen, wir kategorisieren, wir bewerten.

 

Im Alltag kann sich das so äußern:

„Oh mein Gott, hast du die gesehen? Wie kann man nur so auf die Straße gehen!?“ Oder: „Dieses Arschloch in seinem dicken Auto meint doch tatsächlich, ihm gehöre die Straße allein!“  Oder: „Hast du gesehen, wie sich diese Kinder benehmen? Wie kann man seine Gören nur so wenig im Griff haben!?“ Oder: „Ich frage mich wirklich, wie die sich das leisten können! Die Schmarotzer machen doch den ganzen Tag nichts, als rum zu sitzen!“

 

Viele dieser Aussagen haben mit Wut zu tun. Mit Ängsten und mit eigenen, unerfüllten Wünschen. Situationen wie die hier beschriebenen haben nie etwas mit der Person zu tun, an die wir sie richten, sondern nur mit uns selbst. Eine Wahrheit, die uns oft nicht gefällt.

 

Wir können diese Tatsache jedoch dazu nutzen, unser eigenes Leben zu verbessern, indem wir all den "Arschlöchern, Schmarotzern und Schlampen", die uns begegnen dafür danken, dass sie uns eine Seite an uns selbst zeigen, die wir bisher nicht kannten oder nicht sehen wollten, weil sie unsere eigene kleine Welt bedrohen. 

Wer möchte schon zugeben, dass er neidisch auf die Erfolge anderer ist? Dass er Angst davor hat, seinen belastenden Job zu kündigen, weil er nicht weiß, wie es weiter gehen soll? Dass ihn die gut aussehende, modebewusste Frau daran erinnert, sich selbst klein und unscheinbar zu fühlen und damit die Angst aufsteigt, den Partner verlieren zu können? Dass das "Arschloch" im Auto nebenan ein willkommenes Ventil ist, für die Herabsetzung, die man kurz zuvor von seinem eigenen Chef erfahren hatte?

 

Neben dieser Möglichkeit, die zugegeben nicht viele nutzen, weil sie wirklich eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen erfordert, gibt es aber in diesem Zusammenhang noch einen anderen Aspekt, der wirklich wichtig ist und über den wir uns Gedanken machen müssen.

 

Denn Worte haben eine unbändige Kraft. Jedes Wort gibt eine bestimmte Energie ab. Sicher hast du schon einmal davon gehört, dass es sowohl im Tierreich, als auch bei Menschen bestimmte Sexualhormone gibt, die aus dem Körper herausströmen um anzulocken oder abzustoßen. Diese Hormone sieht man nicht, man riecht sie nicht und kann sie erst recht nicht anfassen. Dennoch sind sie da und entfalten ihre Wirkung. Das gleiche gilt für Radiowellen. Wir sehen sie nicht, wir fühlen sie nicht und trotzdem sind sie, als Energie, überall um uns herum. Und je nach Empfänger, den wir eingestellt haben, hören wir einen bestimmten Radiosender. Worte (das gleiche gilt übrigens für Gedanken!) sind genauso wie diese Hormone oder Radiowellen. Jedes Wort, das wir sagen (und denken) gibt eine bestimmte Energie ab. Diese Energie (wie jede Form von Energie) strömt in unsere Umgebung und bewirkt dort etwas. 

 

Der renommierte internationale Forscher Dr. Masaru Emoto, veröffentlichte beispielsweise schon vor vielen, vielen Jahren Erkenntnisse über den Zusammenhang von Wasserkristallen und Sprache. Er stellte fest, dass die Anordnung der Wasserkristalle je nach Wort, mit dem sie beschallt wurden, entweder eine chaotische oder gleichmäßige Form annahmen. Emotos Forschungen werden inzwischen von vielen anderen Wissenschaftlern ebenfalls untersucht und reproduziert. 

 

Aber was hat das nun mit uns zu tun? Unser Planet ist zu ca. 70% von Wasser bedeckt. Ebenso wissen wir, dass unser Körper zu mehr als 50% aus Wasser besteht. Wenn die Forschungen uns also zeigen, dass Worte einen Einfluss auf Wasser haben und in seiner Struktur entweder für Ordnung oder für Unordnung sorgen können, so hat das sehr viel mit uns zu tun! Was wir sagen und denken beeinflusst unseren Körper und unser Umfeld und hat durch beides einen signifikanten Einfluss auf unser Wohlbefinden!

 

Was heißt das jetzt? Dass wir immer nur nett und versöhnlich sind? Dass wir um des lieben Friedens Willen klein beigeben? Nein. Es heißt nur, dass das vermeintliche "Arschloch", das an uns vorbei fährt, nichts von unserer Wut mitbekommt. Dass aber unser eigener Körper die Energie des „Arschlochs“ irgendwie verarbeitet und aufnimmt. Es heißt, dass es der „Schlampe“ egal ist, wie wir ihr Outfit finden, dass aber unser eigener Körper die Energie der „Schlampe“ speichert und uns selbst damit nichts Gutes tut. Es heißt, dass die „Schmarotzer“, im Gegensatz zu uns, einen Weg gefunden haben, sich ein gutes Leben zu gestalten, und dass sie damit weiter machen werden, während wir selbst neidvollen Gedanken nachhängen und sich nichts zum Guten ändert.

 

Warum sollten wir uns unsere Motive und Urteile also bewusst machen und ganz besonders auf unsere Sprache achten? 

Aus Fürsorge für uns selbst. Um gesünder zu sein, um erfolgreicher zu sein, um mehr Spaß und Freude am Leben zu haben und um ein gutes Vorbild für unsere Kinder zu sein!

Die Energie des Universums macht keine Pause. Sie hört ständig zu. Erzählen wir ihr gute Geschichten.

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Kommentare: 1
  • #1

    Anja P :) (Montag, 01 Mai 2017 12:34)

    Liebe Sabrina,
    vielen lieben Dank für Deinen Beitrag. <3
    Was sagt mir die Welt über mich... Wir sind der Verursacher unseres Leben. Die Welt ist Gleichnis. Was wir in der Welt bekämpfen, bekämpfen wir in Wirklichkeit in uns selbst. Bei manchen Aspekten fällt und das leicht zu sehen, bei manchen nicht. Möge unser selbst es erkennen und bekämpfen können. Lassen wir uns nicht von unserem Neid auffressen wie Giotto es gemalt hat: http://i.imgur.com/DQ2q9cg.png
    Liebe Grüße,
    Anja